Rasse, Entstehung, Historie

Der Weimaraner

Die Rasse Weimaraner ist jene, die Anfang des 19. Jahrhunderts am Hof des Großherzogs Carl August von Sachsen‑Weimar‑Eisenach gehalten wurde. Dort wurden die silbergrauen Jagdhunde als vielseitige Vorstehhunde geschätzt und gezielt weitergezüchtet. Ab etwa 1890 begann die planmäßige, zuchtbuchmäßige Reinzucht. 1897 wurde der „Verein zur Reinzucht des silbergrauen Weimaraner‑Vorstehhundes“ gegründet. Durch diese frühe, geschlossene Reinzucht ohne spätere Einkreuzungen gilt der Weimaraner heute als eine der ursprünglichsten und ältesten deutschen Vorstehhunderassen. Er fasziniert durch seine Eleganz, Arbeitskraft und charakterliche Tiefe. Als edler Jagdhund mit ausgeprägtem Schutztrieb und einem bemerkenswert ausgeglichenen Temperament vereint er Wesensstärke, Intelligenz und Sensibilität wie kaum eine andere Vorstehhunderasse.

Der Weimaraner Kurzhaar ist ein vielseitiger, leistungsstarker Vorstehhund, der in nahezu allen jagdlichen Bereichen überzeugt.

Seine Stärken liegen insbesondere in:

Der Niederwildjagd im Feld aber auch der Arbeit am Wasser und der Drückjagd auf Schalenwild, wo er durch Spurwille, Härte und Orientierung besticht.

Er arbeitet passioniert, führig und mit hoher Ausdauer — ein Jagdhund, der sowohl im Feld als auch im Wald und Wasser zuverlässig Leistung bringt.

Der Weimaraner ist ein anspruchsvoller Gebrauchshund, der eine enge Bindung und regelmäßige Auslastung benötigt.

Er verlangt:

  • jagdliche Führung und anspruchsvolle Aufgaben
  • klare, faire Strukturen und eine ruhige, konsequente Ausbildung
  • viel Bewegung, geistige Förderung und regelmäßige Arbeit

Als reiner Begleithund ohne Aufgabe ist er unterfordert und zeigt dies seinem Führer.
In einem aktiven, jagdlich orientierten Umfeld
entfaltet er jedoch sein volles Potenzial.

Gemeinsame Leidenschaft

Wir sind Anna-Katharina und Tobias.

Als Jäger und Weimaraner-Liebhaber haben wir uns dem Voranbringen dieser besonderen Rasse verschrieben.

Unsere Hündin

Antina von der Mittelradde (gen. Freya)
ZB-Nr.:247/22   DGStB-Nr.: 80125

Vater: Edo vom Mäusebruch
ZB-Nr.:160/18 DGStB.: 74040

Mutter: Carlotta vom Habichtswald
ZB-Nr.:350/16 DGStB: 70872

Wurfplanung

Im Oktober 2026 werden wir Freya von Bacchus Bento vom grauen Ursprung decken lassen.

Die Welpenabgabe kann dann voraussichtlich Mitte bis Ende Februar 2027 erfolgen.

Hinweis: Aus Verantwortung gegenüber der Rasse geben wir unsere Welpen ausschließlich an Jäger ab.

Unsere Philosphie

„Tradition bewahren bedeutet nicht, die Asche zu hüten, sondern das Feuer weiterzugeben.“

Eindrücke aus Revier und Alltag

Interesse an unserer Zucht?

Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Jägern und zukünftigen Hundeführern.